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Grundgedanke von Fornjótr
Das schönste Wort der letzten Jahre ist eindeutig "Kostümsaufen", so oder so ähnlich haben wohl so Einige von uns das Hobby
begonnen. Wir machen Mittelalter ... Wir wussten alles und doch nichts!
Sehr bald stellten wir fest, dass es viel mehr als nur "das" ist, was das Mittelalter ausmacht.
Ganz "verblüffende" Ansichten wurden zu Tage gefördert: Wikinger tragen keine Hörnerhelme, Zweihänder gab es auch noch
nicht… Blechdose? Bloß nicht!
Man fängt an zu recherchieren, büffelt und lernt! Wie eine Art Privatstudium ... je mehr man weiß, um so schöner wird das
Hobby und merkt dabei doch schnell, wie wenig man eigentlich weiß, wieviele Bücher etc. man auch liest.
Nach kurzer Zeit wurde die Idee der Gruppe "Bloedkake" geboren; Freunde setzten sich zusammen und ein Jeder versuchte seine
Darstellung zu verwirklichen: Kelte, Römer, Wikinger, Franke… was jedem persönlich am besten gefiel.
Oberstes Prinzip: Spaß am Hobby!
Nur keine verbissene, krampfhafte Umsetzung. Wir wollten kein Korsett, in das wir uns zwingen mußten, sondern eine lebende
Gemeinschaft. Wir sind wer wir sind!
Es wurde zu einer Paarung von Anspruch und Spaß. Um möglichst "frei" zu sein, setzten wir uns anfangs keine Regeln.
Die Gruppe wurde größer und größer und uns Allen wurde recht schnell klar, daß ein loser Verbund auf Dauer scheitern würde,
denn Bloedkake stand in krassem Gegensatz zu Anspruch und Wirklichkeit!
Was uns Alle am meisten überrascht hat: aus dem Großteil der Gruppe war im Laufe der Zeit viel mehr entstanden ... aus
Freunden wurde eine Sippe.
Der "Kern" wurde zum Thing berufen; wir setzten uns zusammen und brachten die Regeln, die für uns selbst schon lange wie
selbstverständlich waren, zu Papier.
Eine Entscheidung mußte getroffen werden: Was wollen wir? Wofür stehen wir?
Wir entschieden gemeinsam, unsere persönlichen Vorlieben beiseite zu legen und eine Wikingersippe zu bilden.
Der Anspruch, den wir uns selbst gesetzt hatten und der seit Bildung von Bloedkake enorm gewachsen war, wird nun noch
konsequenter umgesetzt, entsprechend war für uns auch logisch, dem mit einem neuen Namen Ausdruck zu verleihen, auch wenn
den Meisten von uns der alte Name durchaus ans Herz gewachsen war ... nur paßte er eben nicht mehr zum neuen Anspruch.
In der Umsetzung der jeweiligen historischen Darstellung wollen wir weiter an Qualität zulegen, genauso wie in unseren
kämpferischen Fähigkeiten - zumindest soweit es die Kämpfer der Sippe betrifft.
Keiner soll sagen können, daß wir das "Blond Swedish Girl" sind! Wir suchen uns unser "Girl"!
In jeglicher Hinsicht bestehen bleibt aber für uns:
Allem voran steht unsere Freundschaft und Jeder von uns steht für den Anderen ein.
Geschichte soll wieder auferstehen, für den Besucher lebendig sein und zum Anfassen, fernab von allen Glaskästen, in die
wir selber so gerne schauen.
Ob es sich um die Erprobung von Kochrezepten, Handwerk, oder Kampfweisen handelt, steht gleichberechtigt nebeneinander.
Es ist Jedem aus der Sippe selbst überlassen, seine Neigungen und Fähigkeiten auszuleben und seine Kenntnisse anzuwenden.
Für die Zukunft gilt es den Spagat zwischen Spaß und Anspruch zu meistern, vor allem unseren Ursprung nicht zu vergessen,
den Gedanken an Freiheit!
Wir werden dem Begründer des Reifriesengeschlechts zu Ehre gereichen!
Es lebe Fornjotr!
Der Jarl
Hraudnir Peterson
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